Haustiere für Senioren - Welches Haustier passt zu mir?

Welche Vorteile hat ein Haustier?

Laut Studien auf dem Gebiet Senior-Tier-Beziehung sind ältere Menschen, die sich mit Hingabe und Liebe um ein Tier kümmern, wesentlich aktiver. Die Bewegung im Freien ist vor allem bei Hunden ein entscheidender Faktor. Ältere Semester mit Hund leiden deutlich weniger an Schlafproblemen. Das Spaziergehen mit der Fellnase fördert die Gesundheit des gesamten Organismus. Senioren, die sich um Vierbeiner kümmern, sie versorgen und pflegen, erkranken zudem viel seltener an Depressionen. Die Hund-Mensch-Beziehung, aber auch das Verhältnis zwischen einer Katze und einem Menschen, bringt Freude in den Alltag. Durch ein Haustier können Senioren auch deutlich mehr soziale Kontakte pflegen und dies ist wohl ein wichtiger Punkt gegen die drohende Einsamkeit im Herbst des Lebens.

Welche Voraussetzungen sind für welches Haustier gegeben?

Bei älteren Herrschaften ist die Anschaffung eines Tieres immer dann gelungen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Eine ältere Frau, die sich mithilfe eines Rollators von A nach B bewegt, sollte sich demnach eher nicht einen Husky oder einen Jagd- bzw. Hütehund zulegen. Auch andere Faktoren sollten bei der Wahl des geeigneten Haustiers mit berücksichtigt werden.
Bei Vierbeinern, ob Schmusetiger oder Fellnase, sollte beachtet werden, ob der Senior dem Bewegungsdrang und der fürsorglichen Zuneigung gerecht werden kann. Hat der Senior auch genügend Zeit für das Haustier? Ist für den Hund, den Kater oder das Frettchen auch ausreichend Platz in den eigenen vier Wänden vorhanden? Viele Senioren im Land leben in Mietwohnungen. Darum stellt sich immer auch die Frage, welche Vierbeiner in der Wohnung erlaubt sind.
Das Haustier will gefüttert werden und muss auch ab und zu zum Tierarzt. Aus diesem Grunde muss vorab die Frage geklärt werden, ob sich der Senior den Vierbeiner seiner Wahl auch finanziell leisten kann. Ein anderer, ziemlich unangenehmer Punkt ist der, ob bei einem Notfall irgendwer da ist, der die Katze oder den Hund vorübergehend in Obhut nehmen kann. Es ist hierbei auch vollkommen egal, ob es sich dabei um einen Nachbarn, um Freunde oder um Verwandte handelt. Die traurige Alternative wäre immer das Tierheim.

Haustiere sind die beste Medizin gegen Einsamkeit

Hunde und Katzen sind verschmust und anpassungsfähig. Die Vierbeiner sind in der Regel bewegungsfreudig, äußerst lernfähig und intelligent. Für einen halbwegs fitten Senior sind sie ein idealer Wegbegleiter, denn kein Mensch ist in der Nähe seines geliebten Tiers allein. Kleineres Getier wie Hamster, Zwerghasen, Meerschweinchen und dergleichen sind zwar kuschelige, weiche, lustige und kleine Wesen, dennoch sind sie nur bedingt für Menschen im Seniorenalter empfehlenswert. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind Katzen besonders gut geeignet, da sie neben Futter und Streicheleinheiten lediglich einen Katzenbaum und ein Katzenklo benötigen. Gegen die Einsamkeit helfen Vierbeiner wie Hunde und Katzen besonders gut, da es dem Menschen leicht fällt, mit ihnen zu kommunizieren.

Vierbeiner sorgen bei Senioren für emotionale und physische Gesundheit

Ein seniorenfreundlicher Hund sollte sanft, gesellig und folgsam sein. Besonders gut eignen sich Rassen wie Cavalier King Charles Spaniel, Malteser, Pudel und die französische Bulldogge. Kleine und pflegeleichte Rassen oder Promenadenmischungen sorgen bei Senioren für emotionale und physische Gesundheit. Felle wecken beim Menschen stets Emotionen. Es spielt auch keine Rolle, wie alt der Neuzugang im Haushalt ist. Viele ältere Hunde und Katzen freuen sich, ein neues Heim zu finden und dabei sind vor allem ältere Semester geeignete Frauchen und Herrchen. Der Kontakt beim Streicheln von Hunden und Katzen stimuliert Senioren zum Reden, sorgt für Abwechslung und hin und wieder auch für ein ungehemmtes Lachen und Kichern. Freuen sich Herz und Seele, dann ist das für das Lebensgefühl und das Wohlbefinden älterer Menschen ein wahrer Segen und ein wahres Geschenk des Himmels.

Samtpfoten und Fellnasen halten Senioren auf Trab

Mancher Seniorenalltag mag öd und langweilig sein. Mit dem passenden Haustier jedoch kommt Leben ins Haus. Die Fürsorge, die regelmäßige Bewegung, die tägliche Kommunikation und die körperliche Nähe zu Fellnasen oder Samtpfoten bringen einen neuen Schwung in den alltäglichen Trott. Katzen und Hunde halten die Senioren in vielerlei Hinsicht auf Trab. Die Beschäftigung mit dem Haustier wird zu einer neuen Lebensaufgabe. Der oftmals verlorengegangene Lebenssinn kehrt dank einem geeigneten Vierbeiner wieder zurück. Das ist sowohl für den Geist als auch für den Körper eine Medizin. Ein probates Mittel, um nicht in eine teilnahmslose Lethargie zu verfallen und sich aufzugeben. Jedes umsorgte und geliebte Haustier spendet älteren Semestern unglaublich viel Freude. Die tierischen Kameraden stärken selbst in kritischen Lebenssituationen häufig auch das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl vieler Senioren ungemein.

 

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